RSC Röhrenhandel devient Hoberg & Driesch Processing

Düsseldorf – Hoberg & Driesch baut seine Aktivitäten bei der Rohranarbeitung und weiterverarbeitung aus: Der nächste zentrale Schritt dafür wurde jetzt mit der Umfirmierung der RSC Röhrenhandel GmbH in Hoberg & Driesch Processing GmbH gemacht. Ziel ist es, den Marktanteil als einer der führenden Anbieter im Bereich der Rohrbearbeitung noch weiter zu erhöhen. Hoberg & Driesch Processing bietet Kunden ein Komplettprogramm für das Outsourcing der individuellen Bearbeitung von geschweißten, gezogenen und nahtlosen Präzisionsstahlrohren.
Hoberg & Driesch ist eines der führenden europäischen Großhandelshäuser für Stahlrohre. Als Teil einer 2015 angestoßenen langfristigen Diversifizierungsstrategie erweitert die Unternehmensgruppe kontinuierlich ihre Marktanteile im Bereich der Rohrweiterverarbeitung. „Mit der 2018 erfolgten Akquisition der RSC Röhrenhandel GmbH und ihrer nun abgeschlossenen Umfirmierung in Hoberg & Driesch Processing wollen wir unsere Aktivitäten im Bereich der Anarbeitung ausbauen, sie sichtbar machen und so unsere Marktposition noch weiter stärken“, sagt Hanns-Jörg Westendorf, Geschäftsführer der Hoberg & Driesch Unternehmensgruppe.
Full-Service-Dienstleister für die Rohrbearbeitung
Die neue Marke Hoberg & Driesch Processing entstammt dem Unternehmen RSC Röhrenhandel, einem 1987 in Wesseling gegründeten und im Markt etablierten Anbieter von Rohren und Fixlängen. „Durch die Erweiterung des Fokus auf die Rohranarbeitung und -weiterverarbeitung wollen wir sukzessive die Wertschöpfung und damit den Mehrwert für unsere Kunden erhöhen“, erklärt Brandolf Schneider, der gemeinsam mit Thomas Horstmann die Geschäftsführung von Hoberg & Driesch Processing übernommen hat. „Wir verstehen uns als Full-Service-Dienstleister, wenn es um Rohrprodukte geht. Mit unserer One-Stop-Shopping-Philosophie orientieren wir uns komplett an den Bedürfnissen unserer Kunden – und das ohne Einschränkungen durch unser Herstellungsprogramm oder durch festgelegte Prozesse.“
Hoberg & Driesch Processing begleitet seine Kunden von der ersten Entwicklungsidee über die Herstellbarkeitsprüfung bis hin zur Definition von kosteneffizienten Lieferketten für die Just-in-time-Serienproduktion. Zum Anarbeitungsportfolio zählen unter anderem das Sägen, Fasen, Strahlen, Biegen, Prägen und Stanzen. Darüber hinaus bietet Hoberg & Driesch Processing auch die Endenumformung sowie die Fertigung von ganzen Baugruppen mit einem hohen Maß an Automatisierung.
Über Hoberg & Driesch Processing
Die Hoberg & Driesch Processing GmbH ist einer der führenden Dienstleister im Bereich der Rohrbearbeitung. Das 1987 in Wesseling als Anbieter von Rohren und Fixlängen gegründete Unternehmen ist heute Full-Service-Dienstleister für alle Produkte rund ums Rohr. Hoberg & Driesch Processing begleitet seine Kunden von der ersten Entwicklungsidee über die Herstellbarkeitsprüfung bis hin zur Definition von kosteneffizienten Lieferketten für die Just-in-time-Serienproduktion. Mit einer One-Stop-Shopping-Philosophie orientiert sich das Unternehmen komplett und ohne Einschränkungen durch das Herstellungsprogramm oder festgelegte Prozesse an den Bedürfnissen der Kunden. Diese erhalten ein Komplettprogramm für die individuelle Bearbeitung von geschweißten, gezogenen und nahtlosen Präzisionsstahlrohren. Zum Anarbeitungsportfolio zählen unter anderem das Sägen, Fasen, Strahlen, Biegen, Prägen und Stanzen von Rohren. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch die Endenumformung sowie die Fertigung von ganzen Baugruppen mit einem hohen Maß an Automatisierung. Bei Hoberg & Driesch Processing erhalten Kunden ein Komplettpaket rund um das Rohr mit einer herausragenden technischen Betreuung und wirtschaftlichen Vorteilen durch das Outsourcing der Rohrbearbeitung.
Quelle und Vorschaubild: Hoberg & Driesch / Hoberg & Driesch Processing GmbH
12/11/2020 par Angelika Albrecht

Italienischer Staat Mehrheitseigentümer von ArcelorMittal-Stahlwerk Ilva

Für sein Stahlwerk Ilva im süditalienischen Tarent konnte der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal den italienischen Staat als Mehrheitseigentümer gewinnen. Invitalia zahlt für einen Anteil von 60 Prozent an der zuständigen ArcelorMittal Gesellschaft AM InvestCo knapp 1,1 Milliarden Euro bezahlen.
Die erste Tranche über 400 Millionen Euro soll Ende Januar 2021 fließen. Dafür erhält Invitalia 50 Prozent der Stimmrechte von AM InvestCo. Die zweite Tranche von 680 Millionen Euro soll über eine Kapitalerhöhung bei AM InvestCo im Mai 2022 eingebracht werden. ArcelorMittal steckt bis dahin bis zu 70 Millionen Euro in AM InvestCo. Im Ergebnis wird dann das Regierungs-Investmentvehikel Invitalia 60 Prozent der Anteile an AM InvestCo halten und ArcelorMittal die restlichen 40 Prozent.
Die italienische Regierung will eigenen Angaben zufolge versuchen, alle jetzigen 10 700 Arbeitsplätze in Ilva zu erhalten. Zudem soll in kohlenstoffärmere Stahlerzeugungstechnologien investiert werden. Das Stahlwerk Ilva soll den aktuellen Plänen zufolge 3,5 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr produzieren.
ArcelorMittal hatte die Ilva-Gruppe 2018 gekauft und seitdem mit dem italienischen Staat über eine Rettung der später in Schieflage geratenen Ilva-Gruppe verhandelt.
Quelle und Foto: ArcelorMittal
11.12.2020 von Hubert Hunscheidt

Geschäftsrückblick der ArcelorMittal zum Jahresende

Die finanzielle Leistung hat sich 2020 deutlich verbessert, das Bergbau-Segment zeigt sich weiterhin stark und stabil und das Nettoschuldenziel ist mit 7,0 Milliarden US-Dollar zum 30. September 2020 auf dem niedrigsten Stand seit der Fusion. Damit ist der 2008 begonnene Schuldenabbau abgeschlossen.
Die Neupositionierung des nordamerikanischen Marktes mit dem Verkauf von ArcelorMittal USA sorgt für die Optimierung des Portfolios und den Ausbau der Führungsrolle im Bereich Innovation in der Produkt- und Verfahrensentwicklung.
Auch die Innovationen beim Thema Nachhaltigkeit schreiten voran: Die Zukunft der grünen Stahlherstellung wird immer konkreter. So hat sich die gesamte ArcelorMittal-Gruppe dem europaweiten Netto-Null-Ziel bis 2050 verpflichtet – ein deutliches Zeichen für die gesamte Industrie und ein entscheidender Schritt für den Konzern. Ab Ende dieses Jahres sollen außerdem die ersten Lieferungen mit grünem Stahl versendet werden. In den kommenden zwei Jahren ist ein Anstieg des Lieferumfangs auf 600.000 Tonnen geplant.
Trotz der positiven Entwicklungen der vergangenen Monate bleibt die COVID-19-Pandemie ein ständiger Begleiter. Damit bleiben auch die damit verbundenen Risiken bestehen. Die Todesfälle in Europa steigen im Rahmen der zweiten Welle an und die Auswirkungen auf die Stahlindustrie sind derzeit noch nicht absehbar. ArcelorMittal setzt deshalb auf Sicherheit und Agilität – so können die verschiedenen Segmente auf Kundenanfragen reagieren und die Gesundheit der Mitarbeitenden garantieren.
Quelle und Foto: ArcelorMittal Germany Holding GmbH
11.12.2020 von Hubert Hunscheidt

Lieferungen der EU-Stahlservicecenter im Minus

In den ersten 10 Monaten des Jahres gingen die Stahllieferungen der europäischen Stahlservicecenter bei den Flachprodukten um 14,0 Prozent zurück. Die Liefertage beliefen sich im Oktober auf 57 Tage, verglichen mit 71 Tagen im Oktober 2019.
Die Gesamtlieferungen der Mehrproduktstähle gingen im Jahresvergleich um 11 Prozent zurück.
Quelle: Eurometal

ArcelorMittal agrees Invitalia majority stake to restart Ilva

ArcelorMittal has signed a binding agreement with Invitalia, the Italian state-owned company investing in former steelmaker Ilva. The parties have formed a public-private partnership.
The investment agreement will result in a recapitalization of AM InvestCo, ArcelorMittal’s subsidiary which signed the lease and obligation to purchase agreement for Ilva. Invitalia will invest in AM InvestCo in two tranches. The first investment of €400 million ($485) will be made by 31 January 2021 subject to EU antitrust authorization, providing Invitalia with joint control over AM InvestCo. The second tranche of up to €680m is payable on closing of AM InvestCo’s purchase of Ilva, which is subject to the satisfaction of various conditions to be met by May 2022, at which point Invitalia’s shareholding in AM InvestCo would reach 60%.
ArcelorMittal will also invest up to €70m, to retain a 40% shareholding and joint control over the company, AlrcelorMittal reveals in a note sent to Kallanish. The conditions precedent to closing include the amendment of the existing environmental plan to account for changes in the new industrial plan, the lifting of all criminal seizures on the Taranto plant, and the absence of restrictive measures being imposed against AM InvestCo in the context of criminal proceedings where Ilva is a defendant, ArcelorMittal explains.
The updated industrial plan agreed between AM InvestCo and Invitalia involves investment in lower-carbon steelmaking technologies, including the construction of a 2.5 million tonne/year electric arc furnace. The industrial plan, which targets reaching of 8mt of production in 2025, involves a series of public support measures including ongoing government funded employment support. AM InvestCo’s governance would be based on the principle of joint control starting from Invitalia’s first investment, the company concludes.

Bekaert restructures in Belgium on Covid crisis

Belgian wire specialist Bekaert is to reorganize its global engineering activities, several functional department areas serving the Group’s global or local business needs, and a number of support and technical roles in the production plants in Zwevegem. The restructuring plan will affect 160 jobs in Belgium and the intended implementation is scheduled from 2021 onwards.
“The impact of the Covid-19 pandemic on economies and demand will have significant lasting effects. Bekaert has determined a number of actions to enable the Group to adapt to the new environment,” the company says in a note seen by Kallanish. The Group will invest further in shared services to consolidate expertise and activities in business areas that serve the global footprint. This may include decisions to relocate or outsource such activities.
The engineering organization in Belgium is to become a global knowledge center for the development of innovative equipment solutions. The design, service and project management teams will focus on the implementation of new and digital technologies and Equipment Lifecycle Management (ELM). The plan includes the discontinuation of workshop activities in Belgium and the move of expertise activities and a prototype lab from Ingelmunster to Deerlijk. The intention to restructure the Belgian engineering activities would affect 95 jobs, the company warns.
Bekaert is also developing stronger centers of excellence across its Group Services division, accelerating the adoption of digital capabilities in the areas of operational, commercial and administrative process excellence to create new value for the business and its customers. This would lead to a reduction of 46 white collar workers and managers in Belgium. The production plants in Zwevegem will realign and regroup a number of support and technical functions. The new set-up would affect 19 white collars and managers in the respective plants, Kallanish notes.


