Stahlpartner Aichach und SÜLZLE Stahlpartner sind nun eins

Aichach – Zum 1. Januar 2007 gründeten German Reimer gemeinsam mit SÜLZLE Stahlpartner in Aichach die STP Aichach GmbH. Erfolgreich etablierte sich das Unternehmen in der

Region und wurde zu einem geschätzten Partner für die Bauindustrie und das Bauhandwerk. Neben Aichach ist der Stahlhändler seit 2018 auch direkt in der bayrischen Landeshauptstadt mit einer Niederlassung vertreten. Zu Beginn des neuen Jahres 2021 ist die STP Aichach GmbH nun auf die Sülzle Stahlpartner GmbH verschmolzen. German Reimer gibt die Leitung der Aichacher Niederlassung an Christian Irotscheck ab. Der Wirtschaftsfachwirt und angehende Technische Betriebswirt ist seit 2012 im Unternehmen und erhält von der SÜLZLE Geschäftsleitung sowie German Reimer vollstes Vertrauen. SÜLZLE Stahlpartner München wird zukünftig von Rudolf Seifert geleitet.
SÜLZLE Stahlpartner hat sich mit seinen inzwischen 18 Biegestandorten in Deutschland zu einer führenden Adresse für Bewehrungsstahl entwickelt. Als erster Bewehrungsstahlhändler in Deutschland bietet SÜLZLE seinen Kunden seit Oktober 2020 auch die Möglichkeit, CO2-neutralen Stahl zu beziehen. Dieser sogenannte „grüne Stahl“ ist ein Meilenstein in der Bewehrungsstahlbranche, denn nachhaltige Baumaterialien sind gefragter denn je.
Über die SÜLZLE Gruppe:
Die SÜLZLE Gruppe ist ein internationales Unternehmen, das in vierter Generation familiengeführt ist und über 140 Jahre Erfahrung und Tradition verfügt. Die Gruppe umfasst die sieben Unternehmensbereiche SÜLZLE Stahlpartner, SÜLZLE Nutzeisen, SÜLZLE Hagmeyer, SÜLZLE STAHL Ehrenfriedersdorf, SÜLZLE KOPF, SÜLZLE KLEIN und SOTRALENTZ CONSTRUCTION.
SÜLZLE Stahlpartner ist mit 18 Standorten einer der größten Bewehrungsstahlhändler und Biegebetriebe Deutschlands und steht in direktem Kontakt mit zahlreichen internationalen Stahlwerken. Das Unternehmen ist nicht nur Anbieter von maßgeschneiderten Armierungskörben, Schraubverbindungen und Bewehrungsstahl in allen Varianten, sondern liefert auch Profilstahl, Rohre und Bleche.
SÜLZLE Nutzeisen ist auf Verkauf, Vermietung und Rückkauf von neuem und gebrauchtem Stahl für den Spezialtiefbau und Brückenbau spezialisiert. Der zertifizierte Stahlbau liefert schnell und zuverlässig einbaufertiges Stahlmaterial.
Bei SÜLZLE Hagmeyer in Geislingen zählt neben einem breiten Handelssortiment auch ein umfangreiches Bearbeitungsspektrum mit einem modernen Maschinenpark zu den Stärken des Betriebs. Zu den Kunden des Traditionsunternehmens gehören zahlreiche Industrie- und Handwerksbetriebe in der gesamten Region.
SÜLZLE STAHL Ehrenfriedersdorf ist seit über 60 Jahren im Erzgebirge kompetenter Ansprechpartner für Stahlhandel, Stahlbau und Montage. Neben einem breiten Lagersortiment verfügt der Betrieb über einen kurzfristigen, zuverlässigen und flexiblen Lieferservice mit eigenem Fuhrpark sowie umfangreiche Anarbeitungskapazitäten.
SÜLZLE KOPF ist in drei Bereiche unterteilt: SÜLZLE KOPF Anlagenbau ist Spezialist für die Planung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme von Anlagen für die Trink-, Brauch- und Abwassertechnik sowie für die industrielle Abluft- und Abgasreinigung. Das Unternehmen arbeitet dafür mit einer eigenen schweißtechnischen Fertigung und einem hausinternen Behälterbau, die auch Auftragsarbeiten übernehmen. SÜLZLE KOPF Gebäudetechnik realisiert nachhaltige Energiekonzepte für Gebäude aller Art. Dazu gehören Anlagen zur Energie- und Wärmeerzeugung und -verteilung wie etwa Blockheizkraftwerke, Kühl- und Klimaanlagen, Lüftungsanlagen sowie Heizungs- und Sanitärinstallationen.
SÜLZLE KOPF SynGas ist der Experte für die energetische Verwertung von Klärschlamm.
SÜLZLE KLEIN ist Spezialist in der Entwicklung und Realisierung von Eindickungs-, Entwässerungs- und Trocknungsanlagen für die Behandlung von Klärschlamm und anderen Suspensionen.
SOTRALENTZ CONSTRUCTION hat jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung und Konstruktion von individuellen Bewehrungen für den Stahlbetonbau. Mit besonderen Kompetenzen bei Listenmatten und Tübbings für den Tunnelbau. Das Unternehmen hat sich auf diesem Markt durch hohe Qualität und Flexibilität einen hervorragenden Ruf erworben. Es beliefert Kunden europaweit – insbesondere in der Schweiz, Benelux, Deutschland und Frankreich.
Insgesamt umfasst die SÜLZLE Gruppe rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 23 Standorten in Deutschland und zwei Standorten in Frankreich.
Quelle und Bilder: Sülzle Holding GmbH & Co. KG
Vorschaubild, von links nach rechts:
German Reimer (ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der STP Aichach GmbH), Christian Irotscheck (neuer Niederlassungsleiter bei SÜLZLE Stahlpartner in Aichach) und Heinrich Sülzle (geschäftsführender Gesellschafter der SÜLZLE Gruppe).
Beitragsbild: Sülzle Stahlpartner in Aichach
15.01.2021 von Angelika Albrecht

Marcegaglia buys German re-roller assets

Italian re-roller Marcegaglia has purchased the production assets of German re-roller Flender. It intends to relocate them to its headquarters in Gazoldo degli Ippoliti, northern Italy, in order to widen its product range.
Flender counts four tube production lines and one coating line at its factory in Siegen, Germany. It currently manufactures welded steel pipe for a wide range of applications, including both round tube and precision pipe, as well as standard profiles and special profiles of carbon steel and ferritic stainless steel.
Flender, with a yearly capacity of up to 150,000 tonnes, is particularly active in the oil, gas and energy sectors where Marcegaglia intends to boost its capacity, Kallanish notes.
Over the coming six months Marcegaglia will dismantle and revamp the five lines and re-install them at the Gazoldo degli Ippoliti site, completing and boosting product range, the company confirms. Works will be completed by 2022.

Pandemic could accelerate ‘reshoring’ among German fabricators

The Covid-19 pandemic has led to interruptions in numerous border-crossing supply chains, an effect which could make German companies think twice about relocating production overseas, and instead re-install production at home.
Germany’s association of steel and metals fabricators, WSM, has identified several factors that speak in favour of keeping manufacturing domestic, in a dialogue with Deutsche Bank analyst Eric Heymann. One is the vulnerability against international crises, as is the case with the coronavirus.
Earlier this year, Kallanish heard several WSM member companies speaking about the issues they experienced. One maker of fasteners, for example, returned to making parts in-house when a tool supplier elsewhere stopped production, and transportation companies were also hit by the lockdown.
Another factor identified by Heymann is increasing automation, which minimises the cost advantage for staff in low-wage countries. Germany is relatively advanced in this respect, as its share of robotics in production is the third-highest in the world.
Heymann notes that reshoring – the process of returning the production and manufacturing of goods back to the company’s original country – has for a long time not been a major topic in the industry. However, Covid-19 and its disruptions could bring a re-evaluation. Still, he believes that this would be a slow development over a longer time.

European Commission to review Severstal HRC duty

The European Commission is reviewing the existing anti-dumping duty (ADD) on hot-rolled coil (HRC) shipments from Russian steel producer Severstal after being petitioned by European steel association Eurofer.
Argus previously reported in May 2020 that Eurofer was pressing for the review. The investigation period will cover 1 January 2020 to 31 December 2020.
Russia during January-October shipped 1.38mn t of HRC into the EU, up slightly from 1.37mn t the previous year. While there was no significant change in volume, Russian import prices were exceptionally competitive for certain periods last year, with some offers around €70/t or further below domestic quotations.
The vast majority of this material, if not all, came from Severstal, as it has by far the lowest existing ADDs of all Russian producers. Severstal has a fixed €17.60/t duty, while its Russian counterparts carry duties as high as €96.50/t.
Eurofer in petitioning the EU “provided evidence” that Severstal took the “strategic decision to change its operating business model and increase its export volumes to the EU”, as well as its higher prices in the domestic Russian market than for exports. It also provided evidence that Severstal’s dumping margin was “significantly higher” than the margin of 5.3pc established in the original investigation.
Traders have said, in the event of Severstal’s duty being reviewed, they will push for similar reviews on other Russian producers with significantly higher duties.
By Colin Richardson


