Voraussichtliche Meldepflichten ab 01. Oktober 2023: Was bedeutet CBAM für Unternehmen?
Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) wird große Teile der deutschen Industrie betreffen. Alle Unternehmen innerhalb der EU, die Eisen, Stahl, Zement, Aluminium, Elektrizität, Düngemittel, Wasserstoffe, Vor- und einige nachgelagerte (insb. Eisen- und Stahl-) Produkte – in reiner oder verarbeiteter Form – aus Nicht-EU Staaten importieren, fallen unter die Regeln des CBAM. Bereits ab 01. Oktober 2023, mit dem voraussichtlichen Beginn der Übergangsphase, werden diesbezüglich erste Meldepflichten auf sie zukommen.
Welche Ziele verfolgt CBAM?
CBAM ist Teil des „Fit für 55“ Pakets der Europäischen Union (EU). Dieses Paket verfolgt das Ziel, die CO2-Emissionen um 55 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Bereits seit 2005 bildet der Europäische Emissionshandel (EU-ETS) das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Dabei hat der EU-ETS entscheidende Auswirkungen auf die betroffenen Unternehmen. Aufgrund dessen ergibt sich das sog. „Carbon Leakage“- Risiko, bei dem Unternehmen in bestimmten Sektoren und Teilsektoren aus Kostengründen ihre Produktion in andere Länder verlagern müssen. Infolgedessen werden die Wirksamkeit der EU-Maßnahmen zur Emissionsreduktion gefährdet. An dieser Stelle setzt der CBAM als unterstützender Mechanismus an.
Wie werden die Abgaben für den CBAM berechnet?
Laut des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) wird eine Abgabe auf die Einfuhr bestimmter, außerhalb der EU hergestellter Waren auf Grundlage der damit verbundenen Kohlenstoffemissionen erforderlich. Die Abgabenhöhe richtet sich nach dem durchschnittlichen Wochenpreis für EU-Emissionszertifikate (EU-ETS), damit der CO2-Preis möglichst genau abgebildet werden kann. Dieser durchschnittliche Wochenpreis wird mit der Anzahl an abzugebenden CBAM-Zertifikaten multipliziert, wobei ein CBAM-Zertifikat einer Tonne ausgestoßenen Emissionen an CO2 (oder NO2, PFC) entspricht, welche im Herstellungsprozess der importierten Güter freigesetzt wurden.
Sind für den CBAM-Prozess besondere Genehmigungen oder Zertifikate erforderlich?
Für den Import von zukünftigen CBAM-Produkten und dem Erwerb von CBAM-Zertifikaten ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich (sog. Autorisierter Anmelder). Falls keine CBAM-Zertifikate vorliegen und/oder falsche Angaben gemacht worden sind, wird die Zulassung und der damit verbundene Import verweigert. Vor diesem Hintergrund ist zu beachten, dass Anmelder eine Verringerung der abzugebenden CBAM-Zertifikate geltend machen können, um dem im Herkunftsland gezahlten CO2-Preis Rechnung zu tragen.
Betroffen sind die folgenden emissionsintensivsten Produktgruppen:
- Eisen und Stahl
- Aluminium
- Zement
- Düngemittel
- Elektrizität
- Wassertstoffe
- Vorprodukte
- Einige nachgelagerte (insb. Eisen- und Stahl) Produkte
Anmerkung: In der Übergangsphase wird evaluiert, ob Chemikalien und Polymere als auch weitere nachgelagerte Produkte ebenfalls von CBAM betroffen sein werden.
Übergangsphase vs. Implementierungsphase von CBAM

Vorgesehene Übergangsphase ab 01. Oktober 2023
Nach der aktuellen Verordnung ist geplant, CBAM schrittweise im Rahmen einer Übergangsphase von Oktober 2023 bis Dezember 2025/2026* einzuführen. Während dieser Phase müssen Unternehmen
- die direkten und indirekten Emissionen, welche im Produktionsprozess der importierten Güter entstanden sind, berechnen und dokumentieren sowie
- einen vierteljährlichen Bericht (erstmalig April 2023) – sog. CBAM-Bericht – einreichen, welcher Daten bezüglich der Importmenge der direkten und indirekten im EU-Ausland ausgestoßenen CO2-Emissionen und dem im Herkunftsland gezahlten CO2-Preis enthält.
Allerdings müssen in diesem Zeitraum noch keine finanziellen Ausgleichszahlungen entrichtet werden.
*Nach offizieller Verabschiedung des Gesetzes wird bestimmt, ob die Übergangsphase drei oder vier Jahre andauern soll.
Vorgesehene CBAM-Implementierungsphase ab 01. Januar 2026/2027**
Voraussichtlich ab Januar 2026/2027 ist der vollständige Go-Live vom Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) angesetzt. Ab diesem Zeitpunkt kommen weitreichendere Verpflichtungen auf Unternehmen zu, welche sich wie folgt zusammenfassen lassen:
- Antrag auf Erteilung einer CBAM-Anmeldeberechtigung bei der CBAM-Behörde am Ort der Niederlassung.
- Berechnung der eingebetteten direkten und indirekten Emissionen der Einfuhrware in die EU.
- Überprüfung der angegeben Daten zu den direkten und indirekten Emissionen durch eine akkreditierte Prüfstelle.
- Kauf der entsprechenden Anzahl an CBAM-Zertifikaten bei der zuständigen CBAM-Behörde, die zur Deckung der eingebetteten direkten und indirekten Emissionen erforderlich sind.
- Die Verfassung und Einreichung einer jährlichen CBAM-Erklärung bis zum 31. Mai jeden Kalenderjahres für die mit dem vorausgehenden Kalenderjahr importierten Güter verbundenen Emissionen. Die entsprechende Anzahl an CBAM-Zertifikaten muss ebenfalls an diesem Stichtag abgegeben werden.
**Nach offizieller Verabschiedung des Gesetzes wird bestimmt, ob die Implementierungsphase im Jahr 2026 oder 2027 beginnt.
Wie kann Deloitte Ihnen helfen, die Richtlinien des Carbon Border Adjustment Mechanism umzusetzen?
Deloitte unterstützt Sie bei einer durchgängigen Compliance Ihrer Handelstätigkeit, um mithilfe der Regeln der CBAM-Verordnung diese vorzubereiten und mögliche Sanktionen zu verhindern. Bei einer Nichteinhaltung von CBAM-Vorschriften drohen hohe Geldstrafen bis hin zu einer völligen Entziehung der Zulassung als Einführer in die EU. Um sich im Voraus vorzubereiten, können Sie schon heute mit uns entscheidende Maßnahmen in die Wege leiten: Bereits vor dem Anlauf der Übergangsphase können wir einen Quick Scan Ihres Business vornehmen und Sie fit für CBAM machen.
Der CBAM Quick-Scan beinhaltet:
- Entwicklung eines CBAM-Action-Plans in Bezug auf das Produktportfolio, die Lieferkette und die betroffenen Organsationseinheiten
- Identifizierung und Evaluierung des Produktportfolios, das von CBAM betroffen ist
- Überprüfung des Beschaffungsmusters und der Herkunft der betroffenen Produkte
- Bewertung der aktuellen Readiness für CBAM (anhand bestehender Verantwortlichkeiten und Kompetenzen)
- Analyse der aktuell verwendeten zollrechtlichen Vertretungskonstellationen
- Erstellung einer Roadmap für die Übergangsphase und den Go-Live in 2026
Sie haben weitere Fragen zum Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und zum Leistungsangebot von Deloitte? Dann melden Sie sich gerne beim untenstehenden Ansprechpartner.
Source: deloitte.com
Jan-Nov HDG exports drop 34% on year amid antidumping duty, low demand
Turkey’s exports of hot-dip galvanized coil fell over January-November, especially in the second half of 2022, the latest Turkish Statistical Institute data shared with S&P Global Commodity Insights showed, amid the imposition of the antidumping duty by the European Commission on Turkish HDG imports in August and lower demand stemming from recessionary concerns.
Turkey’s coated steel coil exports, mostly HDG coil, fell 34% year on year to 1.43 million mt over January-November, the data showed.
Exports to Spain fell 75% on the year to 143,300 mt, while shipments to Romania remained relatively stable at 128,200 mt. Supplies to Greece and Italy declined 12% and 60% on the year to 94,600 mt and 73,400 mt, respectively, over the same period.
Similarly, on a year-on-year basis, shipments to Portugal and Belgium fell 70% to 45,000 mt and 80% to 43,600 mt, respectively.
Exports to the US also declined 8% on the year to 128,000 mt, and other export destinations for the period included Canada at 57,000 mt and Egypt at 55,000 mt.
According to a large Turkish service center manager, the antidumping duty on Turkish HDG has affected Turkey’s competitiveness in the EU market, and there could be some downward correction in Turkish offers in the coming days.
“The sharp rise seen in Turkish mills’ HDG offers amid high scrap and energy costs in recent days has also harmed the Turkish mills’ competitiveness,” the manager added.
“The gap between Turkish suppliers and rival HDG offers to the EU reached $60-$70/mt EXW as Turkish mills’ 0.50 mm thick 100 mg zinc coated HDG offers reached $1,000/mt EXW [recently],” the manager said.
“Mills’ CRC offers to the market remained in the range of $860-$890/mt EXW,” he said, adding that lower South Korea-origin CRC offers at $820/mt CFR had been continuing to put pressure on domestic pricing.
A producer source also confirmed Turkish HDG and CRC prices were at $1,000/mt EXW and $860/mt EXW, respectively, amid slow demand.
Platts, part of S&P Global, assessed the weekly Turkish domestic HDG price at $950/mt EXW Jan. 20, down from the intra-year high of $1,400/mt in mid-March 2022.
— Cenk Can

2023: Kein Déjà-vu am Stahlmarkt

Am Jahresende 2022 haben die Stahlpreise am Spotmarkt ein Niveau erreicht, das Stahleinkäufer im Frühjahr mehr erhoffen als erwarten konnten. Stahl ist immer noch nicht billig, aber wieder zu realistischen Bewertungen zurückgekehrt. Ist damit eine neue Phase der Stabilität eingeleitet oder handelt es lediglich um eine kurze Ruhephase, bevor wieder neue Stürme aufbrausen? Manche Marktteilnehmer trauen dem Frieden nicht. Die Versorgungskrise 2020/2021 sitzt tief in den Köpfen fest. Obwohl es manche Parallelen dazu gibt, ist eine Wiederholung der damaligen Entwicklung nicht wahrscheinlich.
Ähnlich wie zur Jahresmitte 2020 hat der Stahlmarkt eine längere Phase mit einem ausgeprägten Bestandsabbau und stark fallenden Preisen hinter sich. Ähnlich wie damals haben die EU-Stahlerzeuger darauf mit Produktionsrücknahmen reagiert. Und ähnlich wie damals könnte sich manches Konjunkturszenario als zu pessimistisch erweisen. In den vergangenen Monaten blieb die Industrieproduktion insgesamt robuster als es noch im Frühherbst vielfach befürchtet worden war. 2022 dürfte fast genau das Niveau des Vorjahres erreicht worden sein, im November wurde sogar der zweithöchste Wert des Jahres erzielt. Die kurzfristigen konjunkturellen Folgen der Energiekrise sind bisher weniger dramatisch als es zunächst den Anschein hate.
Zumindest der Preistrend bei Flachprodukten hat sich im Dezember gedreht und weist derzeit nach oben. Der Ausblick auf das Jahr 2023 ist von großer Unsicherheit vor allem beim Blick auf die Nachfrageentwicklung geprägt. Es werden ganz unterschiedliche Szenarien gehandelt. Manche Stahleinkäufer befürchten aufgrund der Parallelen, dass Stahl wieder knapp werden könnte.
Aber es gibt Unterschiede zum Jahr 2020. Ein Unterschied liegt im Ausmaß der Produktionskürzungen. Die hochofenbasierte Oxygenstahlerzeugung erreichte im Jahr 2020 in Deutschland den tiefsten Stand im Juni bei gut 1,5 Mio. Tonnen. Das Jahrestief 2022 lag im November deutlich höher bei knapp 2,0 Mio. Tonnen. In Deutschland sind kaum Hochöfen außer Betrieb gesetzt worden, so dass eine Produktionserhöhung bei Bedarf schneller als vor zwei Jahren möglich wäre. Elektrostahlwerke können ihre Erzeugung ohnehin flexibel anpassen. Zudem dürfte auch das Importangebot im Jahr 2023 deutlich höher bleiben als vor zwei Jahren.
Auf der Nachfrageseite haben in den vergangenen Monaten zweifellos Bestandseffekte die dominierende Rolle gespielt. Die Stahlbestellungen liegen seit April 2022 ungewöhnlich weit unter der Industrieproduktion. Offenbar hatte nicht nur der Stahlhandel im Frühjahr zu hohe Bestände aufgebaut. Auch die Industrie hat über Monate in großem Maßstab auf vorhandene Bestände zurückgegriffen.
Nun lautet die Frage, in welchem Umfang es wieder zu Lagerergänzungen kommen wird. Schließlich war ein von Lagereffekten getriebener steiler Nachfrageanstieg der Auslöser für die im 2. Halbjahr 2020 beginnende Versorgungskrise, die dann 2021 voll eskalierte.
Die Wiederholung dieser Entwicklung ist wenig wahrscheinlich.
Der Bestandabbau scheint zwar noch nicht bei allen Unternehmen vollständig abgeschlossen. Er ist aber in den vergangenen Monaten ein großes Stück vorangekommen. Daher ist nun eine stärkere Annäherung der Stahlbestellungen an den tatsächlichen Bedarf wahrscheinlich. Dieser zeigte sich zuletzt robust. Angesichts der noch hohen Auftragsbestände in weiten Teilen der Industrie dürfte dies zunächst so bleiben. Am schwierigsten ist die Lage in der Bauwirtschaft und dort insbesondere beim Wohnungsbau. Dies trifft vor allem die Nachfrage nach baunahen Langprodukten.
Damit liegt es nahe, dass die Stahlbestellungen im 1. Quartal anziehen werden. Dies gilt umso mehr, als der Tiefpunkt der Spotmarktpreise erreicht scheint, so dass taktische Käufe zum realen Bedarf hinzukommen werden.
Ein sehr steiler Anstieg der lagergetriebenen Nachfrage, dürfte aber aus mehreren Gründen ausbleiben.
Die Bedarfsaussichten sind weiterhin mit vielen Unsicherheiten behaftet. So ist der Auftragseingang der Automobilindustrie seit Monaten stark rückläufig. Zusammen mit verhaltenen Prognosen für den globalen PKW-Markt könnte dies dazu führen, dass sich die Lage der Branche nach Abarbeitung der Altaufträge spürbar verschlechtert. Auch andere Stahlabnehmerbranchen zehren derzeit in hohem Maße von Altaufträgen. Die für viele Regionen der Welt nur schwachen Konjunkturerwartungen sind in der exportorientierten deutschen Industrie noch nicht richtig angekommen. Dazu kommen die mittelfristigen Auswirkungen der europäischen Energiekrise, die die Unternehmen im globalen Wettbewerb zurückwirft, und der wieder steigende Euro. Zahlreiche politische Unsicherheiten wie der Fortgang des Kriegs in der Ukraine, die Corona-Pandemie in China und die Taiwan-Frage wirken zusätzlich dämpfend.
Zusammen mit gestiegenen Finanzierungskosten und einer in vielen Unternehmen angespannten Liquiditätslage sollte dies dazu führen, dass der Lageraufbau am Jahresanfang schwächer als üblich ausfällt. Damit ist eine neue Versorgungskrise wenig wahrscheinlich, auch wenn sie nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Mit wieder längeren Lieferzeiten und Engpässen bei einzelnen Spezifikationen muss dagegen gerechnet werden.
Eine wieder besser Stahlnachfrage, die reduzierte EU-Erzeugung, höhere Rohstoffkosten und ein schwächerer Importdruck dürften in den kommenden Wochen zwar vor allem bei Flachstahl zu höheren Spotmarktpreisen führen. Bei den im Elektroofen hergestellten Langprodukten spielt die weitere Entwicklung der Strompreise eine große Rolle, so dass der Trend weniger klar ist.
Es wäre eine riesengroße Überraschung, wenn die Stahlpreise im Frühjahr auch nur annähernd in die Spitzenpreise der Jahre 2021 und 2022 erreichen würden. Bei allen Unsicherheiten sei zudem die Prognose gewagt, dass im Jahresmittel 2023 die Preise spürbar unter dem Niveau des Jahres 2022 liegen werden.
von Dagmar Dieterle
Der Beitrag stammt vom Leverkusener Stahlmarkt-Berater Andreas Schneider, StahlmarktConsult.
Foto: StahlmarktConsult und Fotolia
Der Gastkommentar spiegelt die Meinung des Autors wider, nicht notwendigerweise die der Redaktion von marketSTEEL.

SMS proposes ‘EasyMelt’ syngas furnaces for cleaner steel
Plant-builder SMS Group has designed technology to act as an intermediate step in the transition to low-emission steelmaking, and is looking for industrial partners to develop this with.
The path to low-emission steel envisaged by most steelmakers involves direct reduced iron plus an electric arc furnace. Ideally, these will be fuelled with hydrogen, but until there is enough of it available, mills plan to work with natural gas for a transitory period.
Given mills are looking for pathways that preserve facilities they already use, SMS says it asked itself: “Is there another way to maintain existing facilities? We say yes and we call it EasyMelt, Electrically Assisted SYngas sMELTer,” Jörg Brinckmann, head of green steel at SMS subsidiary Paul Wurth, said at last week’s Green Day conference organised by German steel stockholders federation BDS, attended by Kallanish.
According to Brinckmann, EasyMelt can make do with a fifth of today’s consumption of 300kg of coke and 200kg of pulverised coal injection as long as hydrogen is not sufficiently available. Basically, “we take a DRI facility and put it over a blast furnace,” he explained. The agent for the reduction process will by synthetic gas in small volumes which can be disposed of with carbon capturing.
In view of regional supply shortages of natural gas, “EasyMelt is an option for regions which have no natural gas resources”, he added. Apart from many European countries, this also applies to strong steel-producing nations like Korea and Japan, he pointed out.
Christian Koehl Germany

Sarralle launches hydrogen ladle heater in Spain
Spanish technology supplier Sarralle Group tells Kallanish it has supplied a ladle preheating station capable of running entirely on green hydrogen to a Spanish steelmaker. This was the company’s pilot project.
“We replaced the existing burner that used natural gas as fuel with an oxy-combustion burner which can use 100% H2,” Sarralle explains. Using hydrogen, we achieve zero CO2 emissions in the ladle, as only water vapour is generated in the process.”
Electric arc furnaces, ladles and tundish heaters, continuous casting oxyfuel-cutting and the rolling mill reheating furnace are among the main steelmaking equipment with large natural gas consumptions that can be conditioned to work with the new burners, the company confirms.
Todor Kirkov Bulgaria

UK government prepares British Steel aid package: reports
UK Chancellor Jeremy Hunt is set to approve a £300 million ($371m) tax payer-funded aid package to British Steel, to be handed to the steelmaker in instalments during the next few years, Sky News reports.
The funding would be “directly linked” to a project to replace British Steel’s blast furnaces at its Scunthorpe site with a greener electric arc furnace, the news agency cites one person close to the situation as saying.
Jingye Group, British Steel’s Chinese owner, would also be obliged to invest at least £1 billion in the business by 2030 and make commitments relating to job retention.
When contacted by Kallanish, the Department for Business, Energy and Industrial Strategy (BEIS), which speaks for the UK government on matters relating to steel, declined to comment on the British Steel case.
It did however say: “The Government recognises the vital role that steel plays within the UK economy, supporting local jobs and economic growth and is committed to securing a sustainable and competitive future for the UK steel sector … The Business Secretary considers the success of the steel sector a priority and continues to work closely with industry to achieve this.”
British Steel did not respond to request for comment before deadline on Friday.
British Steel chief executive Xifeng Han said earlier this month that Jingye has invested £330m in capital projects during the first three years of ownership and “continues to invest unprecedented sums of money in British Steel” (see Kallanish passim).
“Jingye is committed to our long-term future but we also require the UK Government to provide the necessary support, policies and frameworks to back our drive to become a clean, green and sustainable company,” he added. “We’re continuing formal talks with the government about decarbonisation, along with the global challenges we currently face. The government understands the significant impact the economic slowdown, rising inflation and exceptionally high energy and carbon prices are having on businesses like ours, particularly during such a key period in our transformation.”
The firm’s new £54m billet caster is scheduled to be commissioned this spring. Last year it secured funding from the UK government for a feasibility study into switching from natural gas to green hydrogen as a fuel source for re-heating furnaces.
British Steel has pledged to deliver net zero steel by 2050 and significantly reduce its CO2 intensity by 2030 and 2035. It launched its Low-Carbon Roadmap in October 2021, which besides the use of hydrogen entails increasing the amount of scrap used in the integrated steelmaking route, using hot-briquetted iron, and assessing carbon capture and storage, and EAF steelmaking.
Adam Smith Poland

Saarland mills launch label for green steel
Germany’s Saarland mills, Dillinger Hütte and Saarstahl, will be marketing their low-emission products under the name of “Pure Steel”, Kallanish learned at the Green Day meeting organised by German steel stockholders federation BDS last week.
Just like Germany’s other blast furnace-based steelmakers – thyssenkrupp, ArcelorMittal and Salzgitter – the Saarland mills have decided to convert to the direct reduced iron-electric arc furnace route. In December, their parent holding company, Stahl-Holding-Saar (SHS), announced an investment of €3.5 billion ($3.8 billion) for its technological transition (see Kallanish 2 December).
“These are investments of an adventurous dimension, carried out during ongoing operation,” SHS chief executive Karl-Ulrich Köhler said at the conference, where he laid out the group’s transformation path. Until 2030, it plans to start operation of a DRI facility plus two EAFs with a capacity of 3.5 million tonnes/year of crude steel. “We will then need 55,000 tonnes/year of hydrogen – today we have none yet,” he cautioned. By 2045, the mills plan to install another EAF with a capacity of 1.2m t/y.
Köhler is not uncritical regarding the trend of labelling what is meant to be green steel. “We need to be careful with such labels,” he said during the subsequent discussion. “What we need is a sincere solution, not a label solution.”
So far, Germany’s other main mills have come up with labels of their own for their low-carbon products: thyssenkrupp with “Bluemint”, Salzgitter with “Salcos”, and ArcelorMittal with “XCarb”.
Christian Koehl Germany


