Klöckner & Co: Erwerb von National Material of Mexico abgeschlossen

Nach der Genehmigung der zuständigen Kartellbehörden hat Klöckner & Co den Erwerb von National Material of Mexico („NMM“) vollzogen. NMM ist ein führendes unabhängiges Service-Center-Unternehmen sowie Anbieter von Werkstoffen für die Automobilindustrie und andere industrielle Endmärkte in Nordamerika und mit zehn Standorten in Mexiko vertreten. Durchgeführt wurde die im Dezember 2022 vereinbarte Transaktion über die US-Tochtergesellschaft Kloeckner Metals Corporation („KMC“).

Durch den Erwerb von NMM kann KMC seine Präsenz in Mexiko deutlich ausbauen und seine Position dort stärken, wo die bedeutendsten Automobil- und Industriekunden ansässig sind. Da sich die beiden Unternehmen bei der regionalen Abdeckung, den Kundensegmenten und mit Blick auf die starke Position von NMM im Automobilsektor hervorragend ergänzen, bringt der Zusammenschluss Vorteile für beide Unternehmen.

Zukauf gilt als „ideale Ergänzung“

Guido Kerkhoff, Vorstandsvorsitzender der Klöckner & Co SE: „Der Abschluss dieser Transaktion stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung unserer Unternehmensstrategie ‚Klöckner & Co 2025: Leveraging Strengths‘ dar. Dadurch werden wir unsere führende Position in der Stahl- und Metalldistribution sowie im Stahl- Service-Geschäft in Nordamerika langfristig weiter stärken. Ab sofort profitieren unsere Kunden von einem noch größeren Produkt- und Service-Portfolio.“

John Ganem, CEO von Kloeckner Metals Corporation: „In National Material of Mexico haben wir die ideale Ergänzung gefunden, um die Kloeckner Metals Corporation erfolgreich in die Zukunft zu führen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem starken Team von National Material of Mexico und sind uns sicher, dass wir unsere Erfolgsgeschichte auf dem nordamerikanischen Markt gemeinsam fortschreiben werden.“

Das kombinierte Unternehmen deckt mit 56 Standorten und rund 2.600 Beschäftigten alle relevanten Regionen der USA und Mexikos auf breiter Basis ab. Künftig will das Unternehmen seine Marktposition weiter ausbauen, sein Produktangebot erweitern und die bestehenden Kundenbeziehungen durch Cross-Selling ausweiten. Zudem erhalten die Kunden von KMC einen besseren Zugang zu Elektroband, um die steigenden Investitionen in erneuerbare Energien und die zunehmende Nachfrage nach E-Mobilität in Nordamerika zu unterstützen. NMM soll Schritt für Schritt unter der Marke Kloeckner Metals positioniert werden. Das überaus erfahrene Managementteam von NMM mit Carl Grobien und Steve Badyna wird dem Unternehmen erhalten bleiben und das Wachstum weiter vorantreiben.

Weitere Meldungen aus der Rubrik Markt finden Sie > hier.

Source: stahleisen.de

Klöckner pushes ‘transformation’ towards processing in Europe

Klöckner & Co is accelerating its expansion into higher value-added services in Europe, a campaign which it calls a “transformation” of its distribution business.

On the occasion of the announcement of its half-year-results, chief executive Guido Kerkhoff told of several investments into processing, mainly at the company’s German sites.

He emphasised Klöckner’s ambition to “transform commodity warehouses into HVAB [higher value-added business] powerhouses.” The transformation is to a large extent linked with the expansion of laser capabilities. At the company’s headquarters in Duisburg, it will establish a second laser centre with three tube lasers that will complement’s Klöckner’s laser centre in nearby Velten.

Elsewhere, in Kassel, it will invest into a flat-bed laser that will facilitate its entry into the market segment for plate with specific thicknesses. In Bremen, northern Germany, it is about to put into operation an automated vision-guided deburring robot for post plasma-cutting processing. Klöckner claims this facility is unique in Europe and gives it a leadership role for such services.

The company is also pushing investment into downstream services in its other main market, North America (see Kallanish 3 August). In its European market, such ambitions are even more essential, as the company sees little perspective for acquisitions or greenfield sites, unlike in North America.

Christian Koehl Germany