European plate demand falls, Germany contends with low stock levels

The European plate market remained relatively stable Feb. 12 as the market deals with deteriorating demand from the construction sector, with more inquiries coming from distribution.

“It’s a quiet market! Distribution is getting more cautious as end-user business is not really picking up,” a European mill source said. “Europe is a bubble.”

Imports have been picking up steam in the European market, with lead times and prices almost equal those of domestic prices. Imports from Indonesia were heard at Eur625/mt FCA Antwerp.

German inventories are now at 5-year record lows, specifically for quarto plate, with 2020 stock levels 20% lower than that of 2019.

Inventories averaged 417,000 mt in January 2020, down from the 498,000 mt in January 2019.

“You will see that 2020 was a year of complete destocking – stocks went down 20%,” an Italy-based mill source said.

In the Italian market, Eur680/mt was not realized over the past few weeks, with the market slow and no big requests from customers.

“It’s not a sustainable trend, but the market is not completely dead, there is some consumption,” an Italy mill source said.

Sources said despite the faltering demand, production was stable and re-rollers were still flexible on production, with only slight variations on utilization rates.

— Amanda Flint

Erdemir’s 2020 sales rise to 8.5 million mt despite COVID-19 pandemic

Turkey’s largest integrated steelmaker, Oyak Maden Metalurji Group’s (Erdemir) sales in 2020 rose 2.4% year on year to 8.5 million mt despite the negative effects of COVID-19 pandemic, supported by strong market recovery during the fourth quarter.

The group sold 2.33 million mt of steel products in Q4 2020, up 13.1% on the year, while sales revenue from these sales reached $1.31 million, up 17.7% on the year.

Erdemir sold 7.5 million mt of flat-rolled steel in 2020. While the group’s flats sales to the domestic market were up by 7.2% on the year to 6.2 million mt, its total long product sales to the domestic market rose 11.8% on the year to 900,000 mt. Erdemir Group also exported 1.4 million mt of steel last year.

The group’s crude steel output totaled 8.53 million mt last year, down 0.9% year on year. The group produced 3.63 million mt of crude steel at its Eregli steelworks in 2020, up 18.3% year on year, while its larger Iskenderun works (Isdemir) produced 4.89 million mt, down by 11.6% on the year.

Isdemir paused one of its blast furnaces for maintenance at the beginning of April for about two months, S&P Global Platts reported earlier.

The group’s 2020 revenue reached $4.57 billion in 2020, while net profit totaled $472 million.

Erdemir Group is planning to raise its capacity further with new investments in the coming years, including two new blast furnaces at its Eregli and Iskenderun works.

Eregli steelworks produces hot-rolled, cold-rolled and galvanized coils, plate and tinplate, while Isdemir produces billet, wire rod and hot-rolled coils with a total crude steel production capacity of 9.1 million mt/year.

— Cenk Can

Führender Stahlhersteller setzt auf digitale B2B-Plattform

Das international tätige Großunternehmen nutzt zukünftig die Lösung des Startups für den Einkauf seiner Stahlwerksrohstoffe. Da die SHS – Stahl-Holding-Saar (SHS) dank Metalshub seinen Einkauf effizienter gestalten und auch Compliance-Vorgaben komfortabel umsetzen kann, wird die Nutzung der Plattform innerhalb des Unternehmens nun auf breiter Front ausgerollt.

Wie wichtig und wirksam die Digitalisierung auch in der Stahlindustrie ist, hat SHS schon vor Jahren erkannt. So sind für SHS beispielsweise digitale Einkaufsprozesse von zunehmender Wichtigkeit, um sicherzustellen, dass auch die steigenden Compliance-Anforderungen zuverlässig und ohne Mehraufwand eingehalten werden. Durch die COVID-19 Pandemie und deren massiven negativen Auswirkungen auf nationale und internationale Lieferketten hat sich der Bedarf an zunehmender Digitalisierung nochmals deutlich erhöht. Um das Management seiner Supply Chain weiter zu vereinfachen, im Einkauf noch effizienter zu agieren und in der Beschaffung flexibler auch auf externe Einflüsse reagieren zu können, hat sich die SHS-Gruppe entschieden, eine langfristige Kooperation mit Metalshub einzugehen.

Dies bedeutet konkret, dass die SHS-Gruppe, bestehend aus den Stahlunternehmen Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke und Saarstahl Aktiengesellschaft und den Tochtergesellschaften, seit dem 01.01.2021 eine Vielzahl ihrer Ausschreibungen für Stahlwerksrohstoffe über die digitale Plattform des Unternehmens aus Düsseldorf abwickelt.

„Aufgrund der Pandemie haben wir 2020 verstärkt aus dem Homeoffice gearbeitet. Damit einhergehend wollten wir unsere E-Procurement-Strategie weiter forcieren. Mit Metalshub haben wir einen passenden Partner gefunden, um unsere Prozesse weiter zu digitalisieren,“ erklärt Manon Schmitt-Clanché, Leiterin Einkauf und Lager bei SHS.

Schon mehr als 1.000 Unternehmen haben sich seit dem offiziellen Start der Plattform im Jahr 2017 auf Metalshub registriert. Die digitale Online-Plattform unterstützt nicht nur den Verhandlungsprozess zwischen Rohstofflieferanten und Abnehmern, sondern auch die Qualifizierung von neuen Lieferanten sowie das Lieferantenmanagement. So können Lieferanten beispielsweise ihre ISO- und Umweltzertifikate auf der Plattform hinterlegen.

“Für uns ist es von Vorteil, dass wir einen Einfluss auf den Entwicklungsprozess dieses hoch spezialisierten Software-Tools haben. Wir diskutieren regelmäßig mit dem Metalshub-Team, welche Aspekte der Plattform weiter verbessert werden können.“ berichtet Thorsten Huber, Teamleiter Einkauf Feuerfest- und Stahlwerkrohstoff bei SHS.

Metalshub ist mit seiner digitalen Plattform für effiziente Beschaffungsprozesse ein wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation in der Stahl- und Metallindustrie. Durch die Digitalisierung der Lieferketten werden bestehende Ressourcen besser genutzt, Prozesse beschleunigt und auch CO2-Emissionen gesenkt. Darüber hinaus gelingt es dem Startup neue Angebote zu entwickeln, die weitere Verbesserungen für die Metall- und Stahlindustrie mit sich bringen. So hat das Startup Ende des vergangenen Jahres die ersten, vollständig transaktionsbasierten Preisindizes für Ferrolegierungen veröffentlicht. Diese haben das Potential den Markt nachhaltig zu verändern. Lieferanten und Käufer werden zum ersten Mal in der Lage sein, die transaktionsbasierte Indizes für ihre Jahres- und Quartalsverträge zu verwenden, während Teilnehmer des Spotmarktes Zugang zu zuverlässigen Preisinformationen erhalten.

„Nicht erst seit COVID-19 wird in nahezu allen Branchen und Bereichen des öffentlichen Lebens mehr Digitalisierung gefordert. Diese sehr allgemeine Aufforderung haben wir für die Stahl- und Metallindustrie mit unserer Plattform ganz konkret umgesetzt und konnten damit schon sehr viele Unternehmen für unser Angebot gewinnen. Die Entscheidung der SHS-Gruppe unser Angebot auf breiter Front zu nutzen ist ein weiterer Vertrauensbeweis eines etablierten Großunternehmens, der uns darin bestärkt an unserem Kurs festzuhalten“, berichtet Dr. Sebastian Kreft, Mitbegründer und Geschäftsführer bei Metalshub. „Dass unsere Plattform auch im Krisenjahr 2020 stark gewachsen ist zeigt, welche Potentiale hier schlummern. Mit der nun wieder anziehenden Konjunktur verändern sich jetzt erneut die Anforderungen an die Lieferketten. Eine digitale B2B-Plattform wie Metalshub bietet Lieferanten und Abnehmern die notwendige Flexibilität, um sich auf die neue Situation einzustellen.“

Quelle und Foto: Metals Hub GmbH

11.02.2021 von Hubert Hunscheidt

140 Jahre SÜLZLE Gruppe – nachhaltiges Unternehmertum

Die SÜLZLE Gruppe, die im vergangenen Jahr ihr 140-jähriges Bestehen feierte, ist durch Investitionen und Innovationen über mehrere Generationen stetig gewachsen. Der starke Firmenverbund verfügt heute über sieben Unternehmensbereiche im Stahlhandel, im Stahl- und Anlagenbau sowie in der Gebäude- und Umwelttechnik. Mit der Eröffnung einer kleinen Zeugschmiede begann die 140-jährige Unternehmensgeschichte. Am Rosenfelder Marktplatz verband Wilhelm Sülzle im Jahr 1880 erstmals, was im Laufe der Jahrzehnte zum absoluten Markenzeichen der gesamten Unternehmensgruppe werden sollte:

Kaufmännisches Wissen, technisches Know-how und nachhaltiges, wertebasiertes Handeln. „Seit der Gründung von unserem Urgroßvater gab es viele Herausforderungen und Veränderungen. Eines ist aber immer gleichgeblieben: Die Familie steuert aktiv und mit viel Herzblut die Geschicke des Unternehmens – heute in der vierten Generation. Und die fünfte Generation ist ebenfalls schon auf dem besten Wege“, so die geschäftsführenden Gesellschafter Heinrich und Andreas Sülzle. Auch die Mitarbeiter sind stolz ein Teil der Geschichte zu sein. Denn bei SÜLZLE zählt neben Tradition und Innovation immer auch der Faktor Mensch und eine
werteorientierte Unternehmenskultur.

Mit „Innovationskraft“ und „nachhaltiger Unternehmensentwicklung“ konnte die SÜLZLE Gruppe auch im Jubiläumsjahr 2020 überzeugen und wurde gleich zweifach mit dem „Axia Best Managed Companies Award“ und dem „TOP 100-Innovationspreis“ ausgezeichnet.

Schritt für Schritt zur Klimaneutralität

Eines der zentralen Ziele ist neben dem Ausbau der bereits bestehenden nachhaltigen Kundenlösungen und Geschäftsmodelle von SÜLZLE KOPF, SÜLZLE KLEIN und SÜLZLE KOPF SynGas, die Reduktion des CO 2 -Fußabdrucks der kompletten Unternehmensgruppe. Diese Selbstverpflichtung zu nachhaltigem Wirtschaften nimmt SÜLZLE sehr ernst. In allen Unternehmen werden alle Bereiche der Liefer- und Leistungsketten analysiert, Verbesserungspotenziale identifiziert und Strategien entwickelt, um Jahr für Jahr noch nachhaltiger zu werden. Hierbei konnten bereits beachtliche Erfolge erzielt werden: So arbeiten die SÜLZLE Holding, SÜLZLE Stahlpartner und SÜLZLE Nutzeisen schon heute klimaneutral.

SÜLZLE Nutzeisen verkauft und vermietet neuen sowie gebrauchten Stahl mit dem Ziel, den wertvollen Werkstoff mehrfach einzusetzen und nachhaltiger zu nutzen. SÜLZLE Stahlpartner ist Vorreiter in Sachen „grüner Stahl“. Als erster Bewehrungsstahlhändler in Deutschland bietet der Stahlhändler seinen Kunden von seinen 18 Standorten die Möglichkeit CO 2 -neutralen Stahl zu beziehen.

Sozial engagiert

Den 140. Firmengeburtstag hat die SÜLZLE Gruppe ganz unter das Zeichen des sozialen Engagements gestellt. Mit einer Gesamtsumme von 140.000 Euro unterstützt das Unternehmen über mehrere Monate fünf große und 50 kleinere Spendenprojekte in den Bereichen Gesundheit, Jugend, Integration, Sport, Kultur, Umwelt und Soziales.

Investition in die Zukunft

Um der wachsenden Zahl an Mitarbeitern gerecht zu werden, erweiterte SÜLZLE seinen Hauptstandort in Rosenfeld im Oktober 2020 um ein weiteres Bürogebäude mit Schulungszentrum. Modernste Ausstattung und digitale Technik bieten auf 1.000 Quadratmetern optimale Bedingungen für Besprechungen, Schulungen und Veranstaltungen der hauseigenen

SÜLZLE Akademie

„Das neue Büro- und Akademiegebäude ist ein weiterer Meilenstein in unserer Firmengeschichte und symbolisiert den Stellenwert, den unsere Mitarbeiter und Kunden
für unser Unternehmen haben“, sagt Heinrich Sülzle.

Bildtext (Beitragsfoto von links): Geschäftsleitung der SÜLZLE Gruppe Edith Kuret, Heinrich Sülzle, Stefan Holweger und Andreas Sülzle)

Quelle und Fotos: Sülzle Holding GmbH & Co.KG

09.02.2021 von Hubert Hunscheidt

Ungewisse Zukunft des Stahlgeschäfts bei Thyssenkrupp

Die Stahlsparte des angeschlagenen Konzerns litt stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. So fuhr das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von fast einer Milliarde Euro ein. Noch im März soll eine Entscheidung getroffen werden, wie es mit dem Stahlgeschäft weitergehen soll. Neben einem Teil- oder Komplettverkauf seien auch Partnerschaften möglich, so Merz.

Bei der Offerte des in Großbritannien ansässigen Mitbewerbers Liberty Steel handelte es sich nicht um ein verbindliches Angebot. Der Konzern hätte die Stahlsparte zu einem negativen Preis von 1,5 Milliarden Euro übernommen. Demnach hätte also Thyssen noch Geld bezahlen müssen, um die Sparte loszuwerden.

Neben der Stahlsparte stehen auch andere Geschäftsbereiche zur Disposition. So ist der Verkaufsprozess im Anlagenbau sehr weit fortgeschritten. Konkrete Verkaufsgespräche gäbe es im Bergbaugeschäft mit der dänischen FLSmidth. Die Angebote für das Zementgeschäft konnten nicht überzeugen und der Verkaufsprozess für den Chemieanlagenbau wurde zum Jahresende gestoppt, so Martina Merz.

Schließlich ergeben sich durch die zunehmende Dynamik im Bereich Wasserstoff, bzw. Wasser-Elektrolyse, Wachstumsoptionen und mögliche Geschäftsmodelle.

Von den bis zum Jahresende geplanten 11.000 Stellen konnten bereits 4.000 gestrichen werden. Durch Restrukturierung und Sparpotenziale will der Konzern im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September das Ergebnis verbessern und einen dreistelligen Millionenbereich erreichen.

Quelle: Thyssenkrupp AG 

08.02.2021 von Hubert Hunscheidt

IBU und FVK gegen Verlängerung der Safeguards auf Stahl

„Eine Verlängerung der Safeguards auf Stahl wäre nicht WTO-konform“. Mit klaren Worten reagieren der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) auf den Vorstoß von zwölf europäischen Wirtschaftsministerien – darunter auch Deutschland – die im Juni auslaufenden Schutzmaßnahmen fortzuführen.

Die Verbände monieren beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlende Voraussetzungen: Eine Importwelle Richtung Europa ist nicht in Sicht und die Nachfrage weltweit höher als das Angebot. Verarbeitende Unternehmen leider unter Stahlmangel und Höchstpreisen. „Warum sollen neue Einfuhrbeschränkungen initiiert werden, während hiesige Stahlverarbeiter händeringend um Material kämpfen?“ fragt IBU-Geschäftsführer Bernhard Jakobs.

„Es gibt keine importbedingte ‚Bedrohung‘ der EU“

WTO-konforme Safeguards für den Stahlimport sollen zollbedingte Umlenkungen Richtung Europa verhindern. Die sind aber nirgendwo erkennbar: Rund um den Globus ist Stahl knapp. Entsprechend verwundert reagieren die Fachverbände auf Einschätzungen der Politiker, überschüssige Stahlbestände würden den europäischen Markt bedrohen. „Der Welthandel ist auf niedrigstem Stand, schon wegen geringerer China-Exporte. Es gibt keine importbedingte ‚Bedrohung‘ der EU“, unterstreicht Martin Kunkel, Geschäftsführer der FVK. In einem Schreiben widersprechen die Verbände daher dem Wirtschaftsministerium, das offensichtlich Voraussetzungen für eine Überprüfung und Verlängerung der Safeguards sieht.

Verbände fordern objektive Bestandsaufname der Stahlmarktsituation

Die Fachverbände fordern eine objektive Bestandsaufnahme der Stahlmarktsituation – in Deutschland, EU und weltweit. Und eine strikte Orientierung an rechtlichen WTO-Kriterien. Zugleich erwarten sie „dass politische Entscheidungen die Interessen von Stahlproduzenten und verarbeitenden Unternehmen gleichberechtigt berücksichtigen“.

Einseitig: Safeguards stärken Stahlproduzenten

Eine Verlängerung der Safeguards würde nur die gute Marktposition der Stahlindustrie untermauern. Von der Pandemie hat sich die Nachfrage längst erholt. Laut Statistischem Bundesamtamt erreicht sie das Niveau von Januar 2020 – ein Top Level der letzten drei Jahre. Und die Preise sind auf historischem Höhenflug.

Schutzmaßnahmen schwächen stahlverarbeitende Unternehmen

Opfer sind die, die Stahl brauchen – oftmals mittelständische Zulieferer. Eine IBU-Umfrage belegt, dass ihre Mitglieder nicht nur unter den Kosten, sondern auch unter monatelangen Lieferzeiten, Verzögerungen und Mengenkürzungen leiden. Ihre eigene Lieferfähigkeit ist bereits gefährdet. Schutz- und und neue Antidumping-Maßnahmen gegen Einfuhren aus der Türkei und Russland belasten die Versorgungslage zusätzlich und schwächen die Abnehmer.

Politik unterstützt 90.000 Arbeitsplätze und vergisst 500.000

IBU und FVK sind auf Basis der Faktenlage „sehr besorgt. Sie sehen den Versuch, EU-Herstellern Marktanteile zu sichern und die Safeguards – 2018 aufgrund der US-Stahlzölle eingeführt – umzudeuten.“ Ziel war ein temporärer Schutz, um der EU-Industrie eine Anpassung an geänderte Umstände zu ermöglichen. Nun könnte die Maßnahme zur dauerhaften aktiven Begrenzung von Importen mutieren. Dazu Martin Kunkel: „Die politisch gewünschte Unterstützung der deutschen Stahlindustrie mit rund 90.000 Beschäftigen vergisst die Belange der stahlverarbeitenden Unternehmen – mit rund 500.000 Arbeitsplätzen. Dagegen wehren wir uns.“

Über Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU)

Der IBU in Hagen vertritt als Bundesverband circa 240 Mitgliedsunternehmen der blechumformenden Industrie und deren Zulieferer. Diese überwiegend aus mittelständischen Familienunternehmen bestehende Branche wird durch eine industrielle Fertigung für marktmächtige Kunden geprägt. Das Umsatzvolumen der Branche betrug im Jahr 2019 rund 20,49 Milliarden Euro. Die Verbandsmitglieder sind mehrheitlich Zulieferer der Automobil- und Elektronikindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauindustrie sowie der Medizintechnik.

Über Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V.

Die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) ist der deutsche Fachverband der Hersteller von kaltgewalzten Bandstählen in allen Ausführungen, vergütbar, vergütet oder oberflächenveredelt. Die deutsche Kaltwalzindustrie ist ausgesprochen mittelständisch geprägt und hat ca. 6.500 Beschäftigte. Kaltband wird vielfältig eingesetzt: Automobilindustrie, Elektro, Eisen-, Blech- und Metallverarbeitung, Feinmechanik, Rohre, Kaltprofile, Möbel, Haushaltsgeräte und vieles mehr.


Quelle und Bilder: Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. und Industrieverband Blechumformung e.V. (IBU)

12/02/2021 par Angelika Albrecht

EUROMETAL president and member of presidency at LCL Industry Seminar for Master cohort

Mr. Fernando Espada, chairman of EUROMETAL and Mr Julian Verden, member of the presidency of EUROMETAL participated in a webinar of Luxembourg Centre for Logistics and Supply Chains (LCL), an institute of the Faculty of Law, Economics & Finance of the University of Luxembourg on February 11, 2021.

The LCL Industry Seminar entitled “Comeback of Steel and Metals in 2021? / Logistics and Supply Chain Challenges” consisted of 4 panel participants coming from steel/metals business and was assisted by 3 dozens of master students.

The president of EUROMETAL spoke about the systemic role of SSC in steel supply chains explaining the point of view for customers and suppliers while Julian Verden, Managing Director of Stemcor Europe presented the value add to customers from management team perspective, logistics and inventory management and invoicing management & financing.

They were accompanied by Rafael López, CEO of Taiichio & Wolf Sl. in Valencia who explained the logistics and supply chain challenges in steel projects; Mr Alexander Siryk, CEO of Metals Consulting International (MCI) in Düsseldorf who highlighted that European steel market is gradually recovering in 2021 and how structure of the demand impacts the supply chain requirements seeking higher transparency and system integration even on a basic processes level;

Steel professionals highlighted some aspects mentioned below during the LCL Industry Seminar:

  • Steel market is recovering; strong end use demand; positive 2021.
  • The nature of the steel business will change in the coming years.
  • Steel supply chains mean multi-modal breakbulk at different levels of the supply chain: Sea-born vessels supply iron ore and coal to steel mills. Steel mills supply their steel products to central stockist hubs, to steel service centres, key accounts, mostly by railways, sometimes by barges. Central steel hubs supply to One Stop Shopping hubs by full truck loads(TLs). Intermediating steel distribution delivers to end use segments either by full truck loads or by Less Than Truck Loads (LTLs) logistics.
  • Steel supply chains to end use sectors differ: For construction sectors the steel supply chain is an easy one; for the automotive sector the steel supply chain is a complicated one.
  • Due to these specificities, just-in-time concepts, close coordination and relation between all players is a must.
  • In steel supply chains data flow is as important as material flow. In that respect the chances of digitalization are recognized by all participants in the supply chain.
  • Lean steel supply chain management opens avenues to lower costs, to eliminate defects and waiting times, to reduce stocks in order to optimize working capital required to run steel supply chains.
  • Customized supply chains are not only about logistics and product availability but also about anticipating customer needs, trust, technical knowhow, commercial expertise, quality control, financing backup, insurance, reliability.
  • Decarbonization of the steel supply chain will be a major challenge in the present decade. Circular economy and ecosystem economy are gaining significant footprints in steel supply chains.
  • Another major issue consists in the fact that global steel supply chains are facing challenges by protectionist walls rising around major economic blocks in world economy, berating free and fair multilateral trade principles

This webinar also counted with the support of Georges Kirps, independent consultant and former managing director of EUROMETAL. In addition to the selection of the panel of speakers, Georges contributed with preparation documentation for the master students as well as an introduction to the seminar.

The moderation of the webinar was in the hands of Carla Rosen-Vacher, LCL External Communications Officer.

Germany faces transport impairments from weather

A rapid increase in water levels after continued rain, and a steep drop in temperature have caused intermittent standstills on Germany’s roads and waterways. The steel industry is facing some impairments in transport, but not to an extreme extent.

“There are indeed delays for our inland shipping deliveries, and effects from snow and ice for our freight,” a spokeswoman for southwestern mills Saarstahl and Dillinger tells Kallanish. However, the mills’ actual production has not been affected, she notes.

Some production cuts have occurred at Salzgitter, due to incoming raw materials and outgoing finished product deliveries being hampered. The company partly depends on the Mittelland Canal, which is largely frozen at the moment.

Few to no impairments have been reported by the large steel groups, ArcelorMittal and thyssenkrupp. “We can see the high water on the Rhine, but it does not affect our operation,” said thyssenkrupp chief financial officer Klaus Keysberg at a conference call this week. “High water on the Rhine is rarely that extreme that it becomes critical for our supplies.”

Observers from the scrap industry note that the critical mark of 8.7 metres for the Rhine at Cologne, south of Duisburg, was undercut some days ago, and it seems that the level is retreating.

Extreme cold with heavy snowfall is currently occurring mainly in the north and east of Germany, spanning from northern Westphalia eastwards to the Polish border.

NLMK La Louviere stops strip mill for revamp

The hot strip mill of NLMK La Louviere has been idled until March for revamping, Kallanish learns from the company.

Production was halted on 6 February and it is understood the temporary stoppage will continue for a period of five weeks. Three new finishing lines will be installed at the site in this time. The revamp is part of the €150 million ($182m) investment into the site initiated last year, to enable production of thinner, stronger and more environmentally-sound steel.

Part of NLMK group’s “Strategy 2022”, the upgrade will increase the Belgian works’ output by 0.5 million tonnes to 2.2m t/year in 2022. It will also increase NLMK’s share of the niche flat products market in the EU.

NLMK group reported that towards the end of last year production levels at its European units picked up. According to the group’s calculations, capacity utilisation at its European assets – including the strip and plate units – reached 84% in the fourth quarter of 2020, compared with 64% in Q3 and 76% in Q2.

Italian automakers ask EU to end safeguard duties

The Italian automotive sector has asked the EU to end rather than extend safeguard duties on steel products. In a note sent to Kallanish, automakers’ association Anfia criticises the difficulties carmakers are facing to procure steel, together with the financial damage caused by the latest steep price increases for flat products.

“It is fundamental to avoid the extension of safeguard measures on imports of certain steel products introduced in 2018 as an answer to US anti-dumping duties and that will expire on 30 June 2021,” Anfia warns. “These measures involve steel price increases that are no longer justifiable nor financially sustainable.”

Between June 2020 and January 2021, local car companies also suffered from steep price increase totalling more than €300/tonne ($363), with forecasts of further hikes. Major European steel players have very slowly resumed production following the initial Covid-19 impact, with lead times that are not compatible with the needs of the automotive sector, Anfia observes.

The lack of balance between steel supply and demand already seen in 2020, together with low steel volumes purchased by automakers in recent weeks, are also a matter of concern for the association. The low supply is “…dangerously lengthening” carmakers’ delivery times, it says. In some cases, delivery time is not only doubled but trebled by poor coil availability. This threatens carmakers’ ability to satisfy demand of the final consumer and implies the risk of significant financial losses, Anfia concludes.